Christophs Weblog

Vierundzwanzig sind zu wenig

Nuckel-Fläschen aus Glas?!

Wenn man sich mal einige Jahre mit den Sorgen und Nöten des Eltern-Seins auseinandersetzen durfte, fallen einem zig Dinge ein und auf, die man dabei gelernt hat. In der neuen Kategorie „Kinder“ versuche ich, meine Gedanken und Eindrücke etwas zu sortieren – vielleicht hilft es ja anderen (insbesonders werdenden Eltern) ein wenig weiter.

Thema 1 sollen die Fläschchen sein, die bei uns ständig zum Einsatz kommen. Wir benutzen sie hauptsächlich für den Transport von Getränken (z. B. unterwegs, im Auto), aber auch als Flasche, die unser Großer jederzeit Griffbereit neben sich am Bett stehen hat.Während er zu den Mahlzeiten natürlich aus einem normalen Glas trinkt, ist der Sauereifaktor im Bett natürlich ungemein kleiner, wenn er aus einer Flasche mit Sauger trinkt …     Bei den Saugern haben wir irgendwann damit begonnen, die Öffnung mit der Schere aufzuschneiden. Da passen nun notfalls auch die kleinere „Stückchen“ des täglichen Abendbreis hindurch, die der Mixer nicht richtig erwischt hat. Ausserdem kommt eine vernünftige Menge an Wasser heraus, wenn unser Großer daran saugt.

Da wir nie einen Schnuller, Finger oder die Flasche zum Einschlafen gegeben haben, ist er nachts auch nicht am „Dauernuckeln“, sondern trinkt wirklich nur dann, wenn er Durst hat.

Weil wir Plastik nur bedingt über den Weg trauen, haben wir ausschließlich Glasflaschen. Klar, ab und zu geht hier auch mal eine kaputt, aber wir sind weit davon entfernt, deshalb auf Plastik umzustellen. Gefühlt müssen wir alle 2-3 Monate eine Flasche ersetzen. Unsere meisten Flaschen sind übrigens nicht die klassischen NUK-Flaschen, sondern wir benutzen leere Alnatura Trinkbrei-Flaschen, die sich problemlos mit den NUK-Saugern und Verschlüssen kombinieren lassen. Daher haben wir auch hauptsächlich flaschen mit 4-cm-Durchmesser und nicht die neueren „dickeren“ Flaschen. Während die sich zwar vermutlich besser reinigen lassen, sind kleinen Flaschen leichter mit einer Kinderhand zu halten.

Gereinigt werden unsere Flaschen üblicherweise in der Spülmaschine. Da dort gerne mal Seifenreste in der Flasche verbleiben (Wasser einfüllen -> schütteln -> Schaum), spülen wir die Flaschen grundsätzlich nach der Spülmaschine noch mal mit klarem Wasser aus. Einen Sterilisator für Flaschen haben wir nicht. Das Zubehör, wie Deckel, Verschlussringe und Sauger geht auch regelmäßig durch die Spülmaschine, aber wird danach noch mal im Wasserkocher ausgekocht. Dies tötet eventuell nicht bis auf den letzten Keim alles ab, aber solange unsere Kinder sowieso alles erreichbare in den Mund nehmen, müssen wir bei den Flaschen wohl nicht pästlicher als der Papst sein …

In die Flaschen kommt bei uns hauptsächlich Wasser. Je nach Wunsch des Kindes Mineralwasser oder auch einfaches Leitungswasser. Der Kleine trinkt derzeit hauptsächlich Milch, oder eventuell auch mal „Babywasser“. Tee war bei uns nie wirklich beliebt und Getränke wie Apfelsaft(schorle) oder andere gezuckerten Dinge, haben im Fläschchen (insbesondere nachts) nichts verloren.

[Update vom 15.09.2013]

Unsere Meinung hat sich nicht geändert. Wir hatten zwar mal eine kurzfristige Tollpatsch-Phase, die uns an Glasflaschen zweifeln lies, aber derzeit (5J, 2J) ist alles problemlos.

[Update vom 15.12.2015]

Wir sind weiterhin der Meinung, dass Porzellan-Teller, Gläser und Glasflaschen die beste Lösung sind. Bei den Trinkflaschen nutzen wir allerdings ab und zu auch die Edelstahlflasche von Pura.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Christophs Weblog © 2009-2017